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Pflanzenportrait

Helleborus bocconei – Nieswurz
auch bekannt als Christrose, Lenzrose

Nieswurz (Helleborus bocconei) stammt aus der Familie Ranunculaceae, wächst 30 bis 40 cm hoch und blüht gelbgrün im zeitigen Frühjahr. Verwendung im Ziergarten: Winterharte Gartenstaude für Blumenbeete und Staudengärten, für Gehölzränder und Schattengärten.

Botanik und Herkunft

Botanische Bezeichnung: Helleborus bocconei

Synonyme: Helleborus multifidus ssp. bocconei

Familie: Ranunculaceae

Deutsche Bezeichnungen: Nieswurz, auch als Christrose, Lenzrose bekannt

Herkunft und Verbreitung: Italien, Sizilien

Lebenszyklus und Frosthärte der Christrose

Helleborus bocconei ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die in unseren Breiten gut frosthart ist und sich für die Gartenkultur eignet.

Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale

Wuchsform und Wuchshöhe: 30 bis 40 cm hoch, buschig, horstbildend

Blütezeit und Blütenfarbe: gelbgrün von März bis April

Blattwerk und Laub: handförmig, fächerförmig, Blattfarbe: dunkelgrün

Standort- und Bodenansprüche der Christrose

Standort: Die Christrose gedeiht gut in sonnigen bis leicht halbschattigen Lagen.

Boden: Sandige, stark durchlässige Böden sind für die Kultur empfehlenswert. Der PH-Wert sollte neutral bis leicht alkalisch sein.

Vermehrung der Christrose

Christrose kann durch die Aussaat von Samen vermehrt werden. Die Pflanze lässt sich durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehren.

Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz

Die spätere Pflanzengröße erfordert einen Pflanzabstand von 40 bis 50cm und entspricht etwa 4 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter.

Die Pflanze bevorzugt frische Böden, die nicht unbedingt austrocknen sollten. Je nach Standort und Temperatur ist regelmäßig zu wässern. Fruchtbarer humoser Boden ist ein entscheidender Wachstumsfaktor. Es empfiehlt sich ein Einarbeiten von Kompost und organischen Dünger (z.B. Hornspäne) im Frühjahr.

Hinweis zu Giftigkeit und Unverträglichkeiten

Die Pflanze wird aufgrund ihrer Inhaltsstoffe zu den Giftpflanzen gezählt und darf keineswegs eingenommen werden. Unter Umständen kann es auch bei Hautkontakt zu Reizungen oder Unverträglichkeiten kommen.


Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016

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