Pflanzenportrait

Paris quadrifolia – Vierblättrige Einbeere
auch bekannt als Vierblatt, Einbeere

Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) stammt aus der Familie Melanthiaceae, wächst 25 bis 35 cm hoch und blüht Grünweiß im späten Frühjahr. Verwendung im Ziergarten: Winterharte Gartenstaude für Blumenbeete und Staudengärten, für Gehölzränder und Schattengärten, für Teichränder und zur Uferbepflanzung.

Botanik und Herkunft

Botanische Bezeichnung: Paris quadrifolia

Familie: Melanthiaceae

Deutsche Bezeichnungen: Vierblättrige Einbeere, auch als Vierblatt, Einbeere bekannt

Herkunft und Verbreitung: Europa, Kaukasus, O-Asien, Sibirien

Lebenszyklus und Frosthärte der Einbeere

Paris quadrifolia ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die in unseren Breiten gut frosthart ist und sich für die Gartenkultur eignet.

Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale

Wuchsform und Wuchshöhe: 25 bis 35 cm hoch, breitwachsend, horstbildend, ausläuferbildend

Blütezeit und Blütenfarbe: Grünweiß von Mai bis Juni

Standort- und Bodenansprüche der Einbeere

Standort: Die Einbeere mag helle bis leicht schattige Plätze.

Boden: Es eignet sich ein normaler Gartenboden, der gut durchlässig ist und keine Staunässe zulässt. Leicht saure bis kalkarme Erde ist zu empfehlen.

Vermehrung der Einbeere

Einbeere kann durch die Aussaat von Samen vermehrt werden. Die Pflanze lässt sich durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehren.

Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz

Ca. 30cm Pflanzabstand erfordert einen Pflanzenbedarf von ca. 9 Pflanzen pro Quadratmeter.

Die Pflanze bevorzugt frische Böden, die nicht unbedingt austrocknen sollten. Je nach Standort und Temperatur ist regelmäßig zu wässern. Fruchtbarer humoser Boden ist ein entscheidender Wachstumsfaktor. Es empfiehlt sich ein Einarbeiten von Kompost und organischen Dünger (z.B. Hornspäne) im Frühjahr.

Hinweis zu Giftigkeit und Unverträglichkeiten

Die Pflanze wird aufgrund ihrer Inhaltsstoffe zu den Giftpflanzen gezählt und darf keineswegs eingenommen werden. Unter Umständen kann es auch bei Hautkontakt zu Reizungen oder Unverträglichkeiten kommen.


Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016

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