Pflanzenportrait

Digitalis parviflora – Fingerhut
Informationen zu Botanik, Standort, Pflege und Vermehrung

Fingerhut (Digitalis parviflora) stammt aus der Familie Plantaginaceae, wächst 50 bis 60 cm hoch und blüht braunrot im Spätsommer. Verwendung im Ziergarten: Winterharte Gartenstaude für Blumenbeete und Staudengärten.

Der Fingerhut ist eine wunderschöne Rabattenstaude, die man häufig in alten Bauerngärten wiederfinden kann. Wenn es mal etwas ausgefallener sein darf, ist diese Art vielleicht zu empfehlen. Sie bringt im Sommer interessante braunrote Blütenkerzen hervor.

Botanik und Herkunft

Botanische Bezeichnung: Digitalis parviflora

Synonyme: Digitalis kishinskyi

Familie: Plantaginaceae

Deutsche Bezeichnungen: Fingerhut

Herkunft und Verbreitung: Nordspanien

Lebenszyklus und Frosthärte von Fingerhut

Digitalis parviflora ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die in unseren Breiten gut frosthart ist und sich für die Gartenkultur eignet.

Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale

Wuchsform und Wuchshöhe: 50 bis 60 cm hoch, straff aufrecht, horstbildend

Blütezeit und Blütenfarbe: braunrot von Juli bis September

Blattwerk und Laub: länglich bis umgekehrt lanzettlich, Blattrand: ganzrandig bis gezähnt, Blattfarbe: dunkelgrün

Standort- und Bodenansprüche von Fingerhut

Standort: Der Fingerhut gedeiht gut in sonnigen bis leicht halbschattigen Lagen.

Boden: Sandige, stark durchlässige Böden sind für die Kultur empfehlenswert.

Vermehrung von Fingerhut

Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz

5 bis 7 Pflanzen pro Quadratmeter ergeben einen Pflanzabstand von ca. 40cm.

Die Pflanze bevorzugt frische Böden, die nicht unbedingt austrocknen sollten. Je nach Standort und Temperatur ist regelmäßig zu wässern. Fruchtbarer humoser Boden ist ein entscheidender Wachstumsfaktor. Es empfiehlt sich ein Einarbeiten von Kompost und organischen Dünger (z.B. Hornspäne) im Frühjahr.

Hinweis zu Giftigkeit und Unverträglichkeiten

Die Pflanze ist stark giftig und darf keinesfalls eingenommen oder verwendet werden.


Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016

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