Pflanzenportrait

Ocimum gratissimum – Baum-Basilikum
auch bekannt als Tee-Basilienkraut

Baum-Basilikum (Ocimum gratissimum) stammt aus der Familie Lamiaceae, wächst 80 bis 150 cm hoch und blüht hellviolett im Spätsommer. Verwendung im Nutzgarten: Mehrjährig frostempfindliche Kräuterpflanze als aromatische Duftpflanze, als Gewürz- und Küchenkraut, als Apotheker- und Heilpflanze in der Volksmedizin.

Das auch als Nelkenbasilikum bekannte Kraut ist eine wärmebedürftige und robuste Art aus Ost-Indien. Das Kraut eignet sich gut zum Trocknen oder als Beimischung in Speisen oder Tees. Medizinisch wird es in seiner Heimat bei Husten, Rheuma- und Rückenschmerzen eingesetzt.

Bei guter guter Pflege kann das ausdauernde und mehrjährige Basilikum über einen Meter groß werden. Im Winter empfiehlt sich eine Überwinterung an einem hellen, ca. 10 bis 15 Grad Celcius warmen Ort.

Botanik und Herkunft

Botanische Bezeichnung: Ocimum gratissimum

Synonyme: Ocimum viride

Familie: Lamiaceae

Deutsche Bezeichnungen: Baum-Basilikum, auch als Tee-Basilienkraut bekannt

Herkunft und Verbreitung: Asien, Indien

Lebenszyklus und Frosthärte von Baum-Basilikum

Ocimum gratissimum ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die jedoch nicht frosthart ist und eine Überwinterung im frostfreien Winterquartier benötigt.

Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale

Wuchsform und Wuchshöhe: 80 bis 150 cm hoch, aufrecht buschig

Blütezeit und Blütenfarbe: hellviolett von Juli bis September

Blattwerk und Laub: eiförmig bis länglich-zugespitzt,

Standort- und Bodenansprüche von Baum-Basilikum

Standort: Das Baum-Basilikum liebt sonnige bis vollsonnige Plätze.

Boden: An den Boden werden keine sonderlichen Ansprüche gestellt. Als Substrat eignet sich normale (Garten-) Erde, die nicht zur Übernässung neigt.

Vermehrung von Baum-Basilikum

Vegetativ wird die Pflanze durch Stecklinge vermehrt.

Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz

Ca. 30cm Pflanzabstand erfordert einen Pflanzenbedarf von ca. 9 Pflanzen pro Quadratmeter.

Die Pflanze bevorzugt frische Böden, die nicht unbedingt austrocknen sollten. Je nach Standort und Temperatur ist regelmäßig zu wässern. Fruchtbarer humoser Boden ist ein entscheidender Wachstumsfaktor. Es empfiehlt sich ein Einarbeiten von Kompost und organischen Dünger (z.B. Hornspäne) im Frühjahr.

Infos zur Ernte, Inhaltsstoffen und Verwendung


Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 30. September 2016

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