Pflanzenportrait

Hyacinthus orientalis – Hyazinthe
Informationen zu Botanik, Standort, Pflege und Vermehrung

Hyazinthe (Hyacinthus orientalis) stammt aus der Familie Asparagaceae, wächst 20 bis 30 cm hoch und blüht Farbvariationen in blau, gelb rosa, rot und weiß im zeitigen Frühjahr. Verwendung im Ziergarten: Mäßig frostharte Zwiebelpflanze für bunte Blumenbeete, Bauerngärten und Staudengärten, für Steingärten und niedrige Rabatten, als insekten- und bienenfreundliche Pflanze, zum Schnitt als Schnittblume.

Botanik und Herkunft

Botanische Bezeichnung: Hyacinthus orientalis

Familie: Asparagaceae

Deutsche Bezeichnungen: Hyazinthe

Herkunft und Verbreitung: W-Asien, N-Afrika, Türkei, Syrien, Libanon

Lebenszyklus und Frosthärte der Hyazinthe

Hyacinthus orientalis ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die mäßig frosthart ist. Sie sollte für die Gartenkultur einen leichten Winterschutz erhalten, um Frostschäden zu vermeiden.

Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale

Wuchsform und Wuchshöhe: 20 bis 30 cm hoch, schmal aufrecht

Blütezeit und Blütenfarbe: Farbvariationen in blau, gelb rosa, rot und weiß von März bis April

Blattwerk und Laub: linealisch bis lanzettlich, Blattrand: glatt, Blattfarbe: leuchtend grün

Standort- und Bodenansprüche der Hyazinthe

Standort: Die Hyazinthe gedeiht gut in sonnigen bis leicht halbschattigen Lagen.

Boden: Es eignet sich ein normaler Gartenboden, der gut durchlässig ist und keine Staunässe zulässt.

Vermehrung der Hyazinthe

Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz

Der Pflanzabstand sollte bei 10 bis 20cm liegen. Pro Quadratmeter sollte man mit ca. 16 Pflanzen rechnen.

Die Pflanze bevorzugt frische Böden, die nicht unbedingt austrocknen sollten. Je nach Standort und Temperatur ist regelmäßig zu wässern.

Mögliche Krankheitsbilder sind: Pilzerkrankung.

Ein Befall von Narzissenfliege, Zwiebelälchen, Schnekcen ist möglich.

Hinweis zu Giftigkeit und Unverträglichkeiten

Die Pflanze wird aufgrund ihrer Inhaltsstoffe zu den Giftpflanzen gezählt und darf keineswegs eingenommen werden. Unter Umständen kann es auch bei Hautkontakt zu Reizungen oder Unverträglichkeiten kommen.


Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016

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