Pflanzenportrait

Achillea filipendulina – Goldgarbe
auch bekannt als Garbe, Gelbe hohe Garbe

Goldgarbe (Achillea filipendulina) stammt aus der Familie Asteraceae, wächst 100 bis 120 cm hoch und blüht goldgelb im Früh- und Hochsommer. Verwendung im Ziergarten: Winterharte Gartenstaude für Blumenbeete und Staudengärten, für Natur- und Wildgärten, als Insekten- und Bienenweide, als Schnittblume.

Achillea filipendulina syn. Achillea eupatorium ist eine hohe Schafgarbe. Sie bildet große Büsche, die zur Sommerszeit riesige goldgelbe Blütenteller zeigen. Man findet sie dank ihrer Anspruchslosigkeit häufig in alten Bauerngärten. Die langen Blütenstiele können geschnitten und als Vasenfüllung verwendet werden.

Botanik und Herkunft

Botanische Bezeichnung: Achillea filipendulina

Synonyme: Achillea eupatorium

Familie: Asteraceae

Deutsche Bezeichnungen: Goldgarbe, auch als Garbe, Gelbe hohe Garbe bekannt

Herkunft und Verbreitung: Afghanistan, Iran, Kaukasus, Klein-Asien, Mittelasien

Lebenszyklus und Frosthärte der Garbe

Achillea filipendulina ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die in unseren Breiten gut frosthart ist und sich für die Gartenkultur eignet.

Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale

Wuchsform und Wuchshöhe: 100 bis 120 cm hoch, aufrecht, breitwachsend

Blütezeit und Blütenfarbe: goldgelb von Juni bis August

Blattwerk und Laub: lanzettlich, gefiedert, fiederartig, Blattrand: fiederteilig, Blattfarbe: graugrün

Standort- und Bodenansprüche der Garbe

Standort: Die Garbe liebt sonnige bis vollsonnige Plätze.

Boden: Es eignet sich ein normaler Gartenboden, der gut durchlässig ist und keine Staunässe zulässt.

Vermehrung der Garbe

Garbe lässt sich mit Samen vermehren. Die Samen laufen unkompliziert bei Temperaturen um die 20°C und gleichmäßiger Feuchte auf.

Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz

Die spätere Pflanzengröße erfordert einen Pflanzabstand von 40 bis 50cm und entspricht etwa 4 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter.

Die Pflanze hat einen mäßigen Wasserbedarf. Auf trockenen Böden sollte im Sommer gelegentlich bis regelmäßig gegossen werden.

Mögliche Krankheitsbilder sind: Echter Mehltau.

Ein Befall von Blattläuse ist möglich.


Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016

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