Ruta graveolens - Weinraute

in

Familie Rutaceae
Wuchs Höhe: 40 bis 60cm, aufrecht buschig
Blüte Blütenfarbe: grünlichgelb, Blütezeit: Juni bis Juli
Blätter Blattfarbe: blaugrün, Blattform: fiederteilig, fiederschnittig
Standort sonnig
Boden durchlässig bis sandig-lehmig, mäßig trocken bis frisch
PH-Wert schwach sauer bis schwach alkalisch
Frosthärte mäßig frosthart
Verwendung
  • zur Bepflanzung als Steingartenpflanze und Steingartenstaude im Steingarten
  • Gartenstaude für den Bauerngarten und das Staudenbeet
  • Schnittblume für den Staudengarten und das Blumenbeet
  • Bienenweide und Nektarpflanze für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
  • zur Pflanzung von alternativen Hecken
  • Küchenkraut, Gewürzkraut und Küchenpflanze
  • aus der Volksmedizin bekannte Heilpflanze für den Apothekergarten

Pflanzenbeschreibung zu Ruta graveolens - Weinraute

Verwendung im Kräutergarten:
Bereits die Römer machten von dem Würzkraut Gebrauch. So verabreichte man das Kraut bei Schlangenbissen und bei Atemnot. In Deutschland ist es seit dem 16.Jh. bekannt. Als Waffe bzw. Heilkraut gegen die Pest wurde es jedoch vergeblich eingesetzt. Heute werden die stark aromatischen Blätter vorrangig in der Küche eingesetzt. Sie enthalten Eisen und weitere Mineralstoffe. Der bittere Geschmack gibt Lebensmitteln, Grappa und anderen Schnäpsen einen Beigeschmack nach Moschus. Medizinisch ist die gefäßerweiternde Wirkung des Krautes zu erwähnen. Ein Blätteraufguss erfrischt müde Augen - empfindliche Personen sollten aufgrund von möglichen Reizungen äußerliche Behandlungen unterlassen.

Pflanzenmerkmal:
ausdauernd und mehrjährig (mäßig frosthart - Winterschutz empfehlenswert)
Wuchsform & -höhe:
aufrecht buschig, 40 bis 60 cm hoch
Blütenfarbe & Blütezeit:
grünlichgelb, Juni bis Juli
Standort:
sonnig
PH-Wert & Boden:
schwach sauer bis schwach alkalisch, durchlässig, sandig-lehmig
Pflanzabstand:
40 bis 50 cm
Ernte im Kräutergarten:
Blätter ganzjährig, Sprossspitzen kurz vor der Blüte
Wichtige Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Cineol, Limonen, Rutinsäure, Harze u.a.
Verwendung der Kräuter:
Küchenkraut für verschiedene Speisen und Getränke
Medizinische Wirkung:
verdauungsfördernd
Aroma & Geschmack:
aromatisch bitter

Anmerkungen & Nebenwirkungen:
kleinere Überdosierungen führen zu Übelkeit und Vergiftungserscheinungen, der Pflanzenkontakt kann zu Lichtempfindlichkeit führen

Wichtiger Hinweis: Alle Angaben zur Verwendung außerhalb des Zierzweckes sind rein informativer Natur aus der Volksmedizin. Jegliche Verwendung der Pflanzen geschieht auf eigene Gefahr des Konsumenten.

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